Neues von vh-crossmedia
Abgeschlossene Projekte und Neuigkeiten aus meiner Arbeit
Tierisch gute Websites – von der Uhu-Webcam bis zum Wildpark
Nicht jeder Kunde sitzt mir am Schreibtisch gegenüber und unterschreibt selbst den Vertrag. Ein guter Teil meiner liebsten Projekte hat Kunden, die eher vier Beine, Federn oder ein Fell haben – und Menschen dahinter, die sich mit ganzem Herzen für sie einsetzen. Zeit für einen kleinen Rückblick auf sechs Websites, bei denen es tierisch zur Sache geht.
Live dabei: die Uhu-Webcams der EGE
Die Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen e. V. (EGE) mit Sitz in Bad Münstereifel setzt sich seit Jahrzehnten für den Schutz der 13 europäischen Eulenarten ein – aus ihrer Arbeit ist maßgeblich die erfolgreiche Wiederansiedlung des Uhus in Deutschland hervorgegangen. Für die zweisprachige Website (Deutsch/Englisch) durfte ich das komplette Erscheinungsbild und die technische Umsetzung übernehmen: von den Eulenarten-Steckbriefen über das Nachrichtenarchiv bis zu den mittlerweile fünf Uhu-Webcams, die seit 2008 live aus den Horsten übertragen.
Was dieses Projekt für mich besonders macht: Ich bin nicht nur als Webdesigner an Bord, sondern seit einiger Zeit auch als Content Creator bei YouTube für die EGE aktiv. Aus einem klassischen Website-Projekt ist so eine echte, langfristige Zusammenarbeit geworden.
👉 egeeulen.de
👉 EGE auf YouTube
300 Tiere, 40 Hektar: der Hochwildpark Rheinland
Der Hochwildpark Rheinland in Mechernich-Kommern ist mit über 300 Tieren auf mehr als 40 Hektar mein bislang umfangreichstes Projekt in dieser Riege – und eines, an dem ich bis heute kontinuierlich weiterarbeite. Von der Startseite mit Slider und aktuellen Öffnungszeiten über die Falknerei-Vorführungen und den Abenteuerspielplatz bis zur Stellenausschreibung ist hier praktisch jeder Bereich einer modernen Freizeit-Website vertreten – inklusive eingebundener Google-Bewertungen und direkter WhatsApp-Anbindung für Besucherfragen.
Gerade weil so viele Funktionen zusammenspielen müssen, ohne dass die Seite unübersichtlich wird, ist das für mich ein Paradebeispiel dafür, wie viel in einem scheinbar „einfachen“ Ausflugsziel-Webauftritt steckt.
Wenn der Patient nicht sprechen kann: Tierärzte Kommern
Die Tierarzt-Praxis Kommern von Dr. Hülsmann, Dr. Johannes Unland und Dr. Vera Unland liegt mir thematisch besonders am Herzen: Hier geht es um Hunde, Katzen und kleine Heimtiere – und um Menschen, die sich mit sechs Tierärztinnen und Tierärzten sowie acht Tiermedizinischen Fachangestellten um deren Gesundheit kümmern. Die Website bildet das komplette Leistungsspektrum ab, von der digitalen Röntgentechnik bis zur neuen App-Anbindung für Terminanfragen und digitale Patientenakten.
Persönlichkeitsentwicklung mit vier Hufen: Cromme Coaching
Bei Cromme Coaching von Johanna Cromme steht das Pferd nicht als Reittier, sondern als Spiegel im Mittelpunkt: Pferdegestützte Persönlichkeitsentwicklung für Einzelpersonen, Teams und Führungskräfte – mit Basis in der Eifel und Einsatzgebiet bis Köln, Aachen, Düsseldorf und Bonn. Die Website musste dabei einen Spagat schaffen: seriös genug für Firmenkunden, die Teamcoachings buchen, und gleichzeitig warm genug, um die besondere Verbindung zwischen Mensch und Pferd spürbar zu machen.
Eine Familiensache: Riesenschnauzer vom Römerwall
Kleiner, aber nicht weniger persönlich: Die Zuchtstätte „vom Römerwall“ von Katharina, Jürgen und Julia Klein in Zülpich züchtet seit 2004 Riesenschnauzer – mit einer Wurfplanung, die schon für 2027 steht. Die Website ist bewusst schlank gehalten: Wurfplanung, die eigenen Hunde, ein Rasseportrait und der direkte Draht per WhatsApp reichen hier völlig aus, um Vertrauen zu schaffen.
Notfall für Wildtiere: Wildtierhilfe Nordeifel
Über die Wildtierhilfe Nordeifel habe ich an dieser Stelle schon einmal ausführlich berichtet – das ehrenamtliche Netzwerk rund um Notruf-Hotline und Meldeformular für verletzte Wildtiere im Kreis Euskirchen liegt mir persönlich sehr am Herzen. Wer die ganze Geschichte dazu lesen möchte, wird hier fündig:
Ob Fell, Federn oder Hufe: Was diese sechs Projekte eint, ist, dass hinter jedem „tierischen“ Kunden Menschen stehen, die mit viel Herzblut für ihre Sache brennen – und genau das soll eine gute Website auch transportieren.Brauchen auch Sie einen tierisch guten Profi für Ihre Website?
Sprechen Sie mich gerne an!
Frisch im Netz: Nickel & Morche Steuerberater
Der größte Schritt für eine Kanzlei ist nicht immer der Neustart von Null – manchmal ist es die Entscheidung, bereits Erreichtes zusammenzulegen. Andrea Nickel und Matthias Morche haben beide über Jahre hinweg ihre eigene Kanzlei in der Region geführt – und sich nun entschieden, diese Erfahrung zu bündeln: als Nickel & Morche Steuerberater PartG mbB.
Ein Zusammenschluss dieser Art verdient auch digital einen klaren, gemeinsamen Auftritt. Für die neue Kanzlei durfte ich genau diesen entwickeln – von der Konzeption über die Struktur bis zur technischen Umsetzung, inklusive neuer Domain nickel-morche.de und einem eigenen Blogbereich für aktuelle Themen aus der Kanzlei.
Im Mittelpunkt stand dabei eine klare Haltung: persönlich, unkompliziert, lösungsorientiert – getragen vom neuen Claim „Persönliche Beratung. Gemeinsame Lösungen.“ Ausgangspunkt für die visuelle Umsetzung war das neue Logo der Kanzlei, die Bildwortmarke „NM“, die im Zuge des Zusammenschlusses ebenfalls entstanden ist. Aus ihr leiten sich Farbwelt und Formensprache der Website direkt ab: die bewusst warme Farbwahl aus Taupe und Lindgrün sowie eine Bildsprache mit echten Fotos von Andrea Nickel und Matthias Morche im Gespräch statt austauschbarer Stockbilder.
Zwei Kanzleien, eine gemeinsame Haltung
Wer zwei etablierte Kanzleien zusammenführt, muss auf der Website vor allem eines schaffen: Vertrauen sichtbar machen, ohne anonym zu wirken. Deshalb bekommen Andrea Nickel und Matthias Morche auf der Startseite ein eigenes Gesicht – mit Foto, Werdegang und persönlichem Anspruch. Ergänzt wird das durch vier kurze Werte-Kacheln, die zeigen, wofür die neue Kanzlei steht: feste Ansprechpartner statt wechselnder Sachbearbeiter, klare Kommunikation statt Steuer-Fachchinesisch, Lösungen statt Paragrafen – und die gegenseitige Vertretung als konkreter Mehrwert des Zusammenschlusses.
Für jede Mandantin, jeden Mandanten der passende Zugang
Nickel & Morche betreut ein breites Spektrum: Privatpersonen, Freiberufler, Einzelunternehmen, Handwerksbetriebe und kleine bis mittlere Unternehmen. Damit sich jede Zielgruppe auf Anhieb wiederfindet, führen fünf klar gegliederte Icon-Boxen direkt zur passenden Kategorie, bevor im Leistungsbereich die konkreten Angebote folgen – von der Gründungsberatung über die laufende Buchführung bis zum Jahresabschluss. Die OnePage-Struktur mit Anchor-Navigation sorgt dafür, dass sich Besucher schnell orientieren, ohne sich durch endlose Unterseiten klicken zu müssen.
Ein Zusammenschluss, der auch digital überzeugt
Was hier entstanden ist, zeigt: Wachstum und Persönlichkeit schließen sich nicht aus. Die neue Website von Nickel & Morche verbindet das Vertrauen zweier eingeführter Kanzleien mit einem frischen, gemeinsamen Auftritt – klar strukturiert für jede Zielgruppe, warm in der Bildsprache und nahbar in der Ansprache. Schauen Sie selbst vorbei:
Erfolgsgeschichten Nr. 7
In der Rubrik „Zeitreise“ veröffentliche ich in unregelmäßigen Abständen Jubiläumsbeiträge – das heißt wertvolle Meilensteine und gemeinsame Erfolgsgeschichten mit langjährigen Kunden. Heute:
BACKES-GRUPPE: Erfolgreiche Zusammenarbeit seit 2009
Was 1946 als kleiner Transportbetrieb in Auw bei Prüm begann, ist heute eine Unternehmensgruppe mit über 400 Mitarbeitenden – und seit 2009 begleite ich diese Entwicklung gestalterisch mit. Was die Zusammenarbeit mit der BACKES-Gruppe besonders macht: Es sind eigentlich drei recht unterschiedliche Welten unter einem Familiennamen.
Da ist zum einen der Kernbereich rund um Straßenbau, Baustoffe und Transport, dazu die freie Kfz-Werkstatt TCB Truck-Center Backes in Olzheim, und schließlich der Rasthof „Zur Schneifel“ an der B 51 – Tankstelle, Backshop und Restaurant in einem. Drei Branchen, ein gemeinsamer Markenauftritt, der über all die Jahre konsistent bleiben musste, ohne dabei austauschbar zu wirken.
Was diese Partnerschaft für mich besonders macht, ist nicht nur die Vielfalt der Aufgaben, sondern auch der Umgang miteinander: Ob im direkten Austausch mit der Familie Backes selbst oder mit den Ansprechpartnern in Vertrieb und Marketing – die Zusammenarbeit war über all die Jahre unkompliziert, direkt und von echtem Vertrauen geprägt. Genau das macht solche langjährigen Partnerschaften am Ende aus.
Meine Leistungen für die BACKES-Gruppe, TCB und den Rasthof „Zur Schneifel“ im Überblick:
- Logo- und Corporate-Design-Entwicklung für alle drei Marken
- Drei eigenständige Websites (backesbau.de, truckcenter-backes.de, meinrasthof.de)
- Geschäftsausstattung: Visitenkarten, Briefbögen, Formulare
- Anzeigen- und Recruiting-Kampagnen für Azubis und Fachkräfte, inklusive Rollups, Messeständen und Werbebanden
- Broschüren, Preislisten und Speisekarten
- Verpackungsdesign: von Weinetiketten über Brotdosen bis zur Trinkflasche
- Individuelle Werbemittel wie Kaffeebonuskarten, Gutscheine, Baumwolltaschen oder bedruckte Weingläser
- Saisonale Grußkarten zu Ostern und Weihnachten
- Baustellenbeschilderung und Sicherheitshinweise
Mit inzwischen 17 Jahren gemeinsamer Geschichte zeigt die BACKES-Gruppe, wie aus einem Auftrag eine echte Partnerschaft werden kann – über Branchengrenzen hinweg.
Werbung, die trifft: Sichtbarkeit für Sportvereine und ihre Partner
Ein Blick über den Zaun eines x-beliebigen Sportplatzes in der Region reicht oft schon: Physiotherapie-Praxen, Immobilienmakler, lokale Handwerksbetriebe – überall hängen Banner.
Was viele nicht wissen: Ein Teil dieser Werbeflächen in der Eifel und am Rhein stammt aus meiner Werkstatt. Denn neben Logos, Webseiten und Printbroschüren gehört auch die Werbung rund um Sportplätze und Sporthallen zu meinem Alltag – für Unternehmen, die dort sichtbar sein wollen, und für die Vereine selbst.
Klassische Bandenwerbung: kurz, klar, aus der Ferne lesbar
Eine Werbebande am Spielfeldrand hat nur wenige Sekunden Zeit, um zu wirken – vorbeigehende Zuschauer, Eltern am Spielfeldrand, ein Blick vom gegenüberliegenden Tribünenrand. Das stellt ganz eigene gestalterische Anforderungen: große, kontraststarke Typografie, ein reduzierter Textumfang und ein klarer Blickfang, der sofort verrät, worum es geht.
Bei Physiotherapie Raitz heißt das: Name, Adresse, Telefonnummer und Website auf einen Blick, eingebettet in ein ruhiges, professionelles Farbkonzept. Bei Immobilien Skiba kommt noch eine emotionale Ebene dazu – ein Foto des Maklers für persönliche Ansprache, ein atmosphärisches Landschaftsbild der Eifel und ein QR-Code, der den Sprung von der Bande direkt zur Website ermöglicht. Zwei völlig unterschiedliche Branchen, aber beide mit demselben Grundprinzip: Auf den ersten Blick verständlich, auch aus zwanzig Metern Entfernung.
Wenn der Verein für sich selbst wirbt
Nicht jede Bande gehört einem externen Sponsor. Genauso wichtig ist die Eigenwerbung der Vereine – etwa wenn ein Verein neue Spieler oder Trainer sucht. Für die JSG Puderbach habe ich eine Bande gestaltet, die genau das leistet: „Bock auf Bezirksliga? Dann komm zu uns!“ – kurz, direkt, mit Vereinswappen und einem WhatsApp-QR-Code, über den Interessierte ohne Umwege Kontakt aufnehmen können. Die gleiche Handwerkskunst, die sonst für zahlende Sponsoren eingesetzt wird, funktioniert genauso gut, wenn der Verein selbst der Absender ist.
Schaukästen und Aushänge: das Gesicht des Vereins am Sportheim
Am Sportheim der FV Daufenbach hängt ein Schaukasten mit zwei Postern – eine Ankündigung zur Fahrradtour mit Kind und Kegel, daneben die Werbung für die wöchentlichen Hip-Hop-Kurse. Solche Aushänge werden in vielen Vereinen noch handschriftlich oder als schnelle Word-Ausdrucke erstellt. Dabei ist gerade hier viel gewonnen, wenn Schrift, Farben und Bildsprache zum restlichen Vereinsauftritt passen: Ein einheitlich gestalteter Schaukasten wirkt professionell und macht Lust, sich die Termine tatsächlich zu merken – statt achtlos daran vorbeizulaufen.
Auch die Halle braucht ihr eigenes Format
Im Hallensport gelten andere Regeln als am Außenplatz. Für den HV Vallendar und dessen Sponsor Chaco GmbH habe ich gepolsterte Bandenwerbung entwickelt, wie sie an den Toren von Handballfeldern zum Einsatz kommt: eine Seite im Vereinsdesign, die andere für den Sponsor – funktional als Prallschutz für die Spieler und gleichzeitig als Werbefläche. Ein gutes Beispiel dafür, dass Sportplatzwerbung nicht nur Druck auf PVC-Plane bedeutet, sondern je nach Einsatzort ganz unterschiedliche Materialien und Formate verlangt.
Der digitale Zwilling: dieselbe Kampagne auf Social Media
Eine Bande oder ein Aushang wirkt lokal, am Spielfeldrand oder im Vereinsheim. Aber die Zielgruppe ist längst auch auf dem Smartphone unterwegs – und genau dort sollte dieselbe Botschaft in gleicher Bildsprache auftauchen. Für die JSG Puderbach habe ich neben der Bandenwerbung auch eine Instagram-Story zur Trainer- und Betreuersuche gestaltet, dazu eine Gewinnspiel-Aktion „Unser Schal auf Reisen“. Für die FV Daufenbach entstand eine Story zum neuen Kinderturn-Angebot, für Physiotherapie Raitz eine Stellenanzeige im gleichen Look wie die Bande am Platz.
Der Effekt: Wer die Bande am Sportplatz gesehen hat, erkennt die Botschaft auf Instagram sofort wieder – gleiche Farben, gleiche Schrift, gleiches Logo. Genau dieses Prinzip der kanalübergreifenden Konsistenz ist auch Thema in meinem Tipps-&-Tricks-Beitrag Nr. 27 zur Typografie im Corporate Design – hier zeigt es sich ganz praktisch zwischen Werbeplane und Handydisplay.
Für wen sich das lohnt
Für Vereine bedeutet das: ein einheitlicher, professioneller Auftritt über alle Kanäle hinweg – ob Mitgliederwerbung, Nachwuchsgewinnung, Terminankündigungen im Schaukasten oder die passende Social-Media-Story dazu, alles aus einer Hand. Für Unternehmen bedeutet es: eine Werbeform, die genau die Zielgruppe erreicht, die vor Ort tatsächlich steht – Eltern, Fans, Vereinsmitglieder aus der Region. Eine Zielgruppe, die sich über klassische Online-Werbung oft nur schwer erreichen lässt, am Spielfeldrand oder in der Halle aber ganz automatisch aufmerksam wird.
Fazit
Ob Verein oder Unternehmen: Wenn Sie dort sichtbar werden möchten, wo Ihre Zielgruppe tatsächlich ist – am Spielfeld, in der Halle oder auf dem Handy der Fans – dann nehmen Sie gerne Kontakt zu mir auf. Von der klassischen Bandenwerbung über den Schaukasten bis zur passenden Instagram-Story entwickle ich das Gesamtpaket, das zusammenpasst.
Möchte Ihr Verein oder Ihr Unternehmen auch am Spielfeldrand punkten?
Sprechen Sie mich gerne an!
Tipps & Tricks Nr. 27
In der Rubrik „neunmalklug“ veröffentliche ich in unregelmäßigen Abständen Tipps, Tricks und fachliche Infos rund um die Themen Grafik- und Webdesign. Heute:
9 Gründe, warum die Schriftwahl über die Wirkung Ihrer Marke entscheidet
Ein Logo zieht die Blicke auf sich, keine Frage. Aber überall dort, wo eine Marke tatsächlich spricht – in Überschriften, im Fließtext, auf der Website, in Broschüren –, übernimmt die Typografie die Regie. Welche Schrift ich für ein Projekt wähle, ist selten eine reine Geschmacksfrage, sondern eine der folgenreichsten Entscheidungen im gesamten Corporate Design. Hier sind neun Gründe, warum das so ist.
- Schrift wirkt, bevor ein Wort gelesen wird
Noch bevor der Inhalt eines Textes erfasst wird, sendet die Form der Buchstaben ein Signal: breit oder schmal, rund oder eckig, leicht oder kräftig. Diese Formensprache entscheidet mit, ob eine Marke seriös, verspielt, modern oder traditionell wahrgenommen wird – ganz unabhängig davon, was tatsächlich geschrieben steht.
- Bewusste Kontraste erzeugen Spannung
Manchmal ist es genau der Widerspruch zwischen zwei Schriften, der eine Marke lebendig macht. Bei REAL René Albert | Feuerartistik wurde für das Logo und Headlines auf die breite, expressive „Syncopate“ gesetzt – für den Fließtext dagegen bewusst auf die rundliche, zugängliche „Ubuntu“ als formalen Gegenpol. So entsteht ein Auftritt, der Extravaganz zeigt, ohne die Lesbarkeit zu verlieren.
- Mehrere Schriften brauchen eine klare Aufgabenverteilung
Sobald mehr als eine Schrift im Spiel ist, muss jede ihre eigene Rolle haben. Bei der Evangelischen Kirchengemeinde Frechen übernimmt die „Meta Pro“ die Überschriften, eine Serifenschrift „Meta Serif Pro“ wird gezielt für Zitate und Highlights eingesetzt, während „Roboto“ den Fließtext trägt. Drei Schriften, drei klar getrennte Aufgaben – kein Chaos, sondern ein System.
- Auch technische Anforderungen prägen die Wahl
Typografie ist nicht nur Ästhetik, sondern auch Funktion. Für praxiswillems.de habe ich bewusst die schmale „Asap Condensed“ gewählt – weil auf kleinen Smartphone-Bildschirmen weniger Platz zur Verfügung steht, schmale Schriften den Raum aber effizienter nutzen. Mehr Text passt in eine Zeile, es muss weniger gescrollt werden.
- Gleicher Grundton, andere Schrift, andere Wirkung
Zwei „grüne“ Unternehmen, zwei völlig unterschiedliche typografische Persönlichkeiten: GARTENWELT FREY setzt mit der kantigen „Impact“ und der kursiven „Barlow Condensed Black Italic“ auf Kraft und Bodenständigkeit. LEWAK greenprojects dagegen wirkt mit der klaren „Barlow Condensed Regular“ technisch, reduziert und zurückhaltend. Derselbe Farbraum, aber durch die Schrift zwei ganz unterschiedliche Markenwelten.
- Serifen oder serifenlos – eine grundsätzliche Weichenstellung
Serifenlose Schriften wirken meist modern, klar und digital-tauglich – deshalb dominieren sie in den meisten meiner Projekte auch die Bildschirmdarstellung. Serifen dagegen tragen oft Tradition, Wärme und emotionales Gewicht. Genau deshalb wird bei der Kirchengemeinde Frechen die Serifenschrift gezielt nur für Zitate reserviert – dort, wo besondere Bedeutung mitschwingen soll.
- Schriftschnitte schaffen Hierarchie, ohne die Familie zu verlassen
Man muss nicht immer eine zweite Schrift bemühen, um Struktur zu erzeugen. Light, Regular, Bold und Black innerhalb einer einzigen Schriftfamilie reichen oft aus, um Überschrift, Zwischenüberschrift und Fließtext sauber voneinander abzugrenzen – bei gleichzeitig völlig stimmigem Gesamtbild.
- Eine Schrift muss über alle Kanäle hinweg funktionieren
Print oder Web, Visitenkarte oder Website – die gewählte Schrift muss überall gleich gut lesbar und wiedererkennbar bleiben. Im Style Guide für die BACKES-Gruppe etwa trägt die „Exo 2″ alle Überschriften und Untertitel – modern, technisch anmutend und selbst in kleinen Schriftgraden gut lesbar –, während die „Open Sans“ als Grundschrift für Fließtext und Beschriftungen dient: klar, geradlinig und ausdrücklich für Mobile, Online und Print optimiert. Für beide Schriften sind exakte Schriftgrade und Zeilenabstände festgelegt, vom 36-Punkt-Haupttitel bis zur 8-Punkt-Bildunterschrift – so bleibt das System über sämtliche Sparten der Gruppe hinweg konsistent, mit bewusst begrenzten Ausnahmen für Sparten mit eigenem Sonderstatus wie den Rasthof „Zur Schneifel“. Genau deshalb dokumentiere ich in jedem Style Guide exakte Vorgaben für Schriftschnitte, Einsatzbereiche und Farbwerte – als verlässliche Grundlage für Konsistenz, ganz gleich welches Medium.
- Eine gute Schriftentscheidung trägt eine Marke über Jahre
Ein Logo wird gelegentlich aufgefrischt, eine Website irgendwann relauncht – die typografische Grundentscheidung bleibt oft deutlich länger bestehen. Wer hier von Anfang an sorgfältig wählt, spart sich spätere Inkonsistenzen und schafft eine visuelle Stimme, auf die sich eine Marke über viele Jahre verlassen kann.
Gute Typografie fällt selten auf – und genau das ist ihre größte Stärke. Sie schafft im Hintergrund Vertrauen, Klarheit und Wiedererkennung, ohne sich selbst in den Vordergrund zu drängen.
Frisch im Netz: Waldbauverein Ahrweiler e. V.
Kaum eine Landschaft im Kreis Ahrweiler prägt das Bild so sehr wie der Wald – und kaum ein Bereich steht derzeit vor größeren Aufgaben. Klimawandel, Borkenkäfer, Wiederbewaldung: Wer heute privaten Waldbesitz bewirtschaftet, braucht verlässliche Partner. Genau das ist der Waldbauverein Ahrweiler e. V. seit Jahrzehnten – und dieser Rolle wird er jetzt auch im Netz gerecht: mit einem vollständig neu gestalteten Webauftritt.
Für den Waldbauverein durfte ich die Website von Grund auf neu konzipieren, gestalten und umsetzen – von der inhaltlichen Struktur über das visuelle Erscheinungsbild bis zur technischen Realisierung. Die Gestaltung greift auf, wofür der Verein steht. Die Farbwelt ist direkt der Landschaft entnommen: ein tiefes Waldgrün als Leitfarbe, ergänzt um ein helleres Mittelgrün, warmes Schieferbraun und ein ruhiges Warmweiß. Dazu eine klare, kompakte Typografie, die durchgängig eingesetzt wird und der Seite ein einheitliches, aufgeräumtes Gesicht gibt. Kein Dekor, keine Effekthascherei – sondern ein Auftritt, der Kompetenz und Bodenständigkeit ausstrahlt. Auf den Punkt bringt das der neue Claim des Vereins: Praxisnah. Wirtschaftlich. Nachhaltig.
Klare Struktur statt Informationsdickicht
Im Mittelpunkt des Konzepts stand eine Frage: Was suchen Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer, wenn sie die Seite aufrufen? Die Antwort ist eine klar gegliederte Leistungsübersicht mit sechs eigenständigen Themenseiten:
- Beratung & Betreuung durch die zuständigen Försterinnen und Förster
- Gemeinschaftlicher Holzverkauf
- PEFC-Zertifizierung
- Versicherungen rund um den Waldbesitz
- Schulungen und Weiterbildung
- Interessenvertretung auf Landes- und Bundesebene
Was die neue Website den Besuchern bringt …
Mitglieder und Interessierte finden jetzt an einem Ort, was bisher verstreut oder nur auf Nachfrage verfügbar war: Die Leistungen des Vereins verständlich erklärt, Formulare und Merkblätter gebündelt auf einer Downloadseite, alle Ansprechpartner mit direktem Draht ins Geschäftszimmer – und ein Kontaktformular, das Anfragen unkompliziert macht. Wer den Weg zum Haus des Waldes in Adenau sucht, gelangt mit einem Klick zur Routenplanung – bewusst datenschutzfreundlich gelöst, ohne eingebettete Kartendienste.
… und was sie dem Verein bringt
Für den Waldbauverein selbst ist die Website mehr als eine Visitenkarte. Sie ist eine Plattform, die mitwachsen kann: Das Content-Management-System erlaubt es, Inhalte künftig eigenständig zu pflegen, und die Bereiche für aktuelle Meldungen und Termine sind bereits angelegt. Die Seite ist vollständig responsiv umgesetzt und funktioniert auf dem Smartphone im Wald genauso gut wie am Schreibtisch im Büro. Und sie erfüllt die aktuellen Anforderungen an den Datenschutz – von der Datenschutzerklärung bis zur technischen Umsetzung.
Ein Projekt mit Substanz
Besonders gefreut hat mich an diesem Projekt die inhaltliche Tiefe: Hier ging es nicht darum, eine Vorlage zu befüllen, sondern die Arbeit eines Vereins, der für viele Waldbesitzer im Kreis Ahrweiler ein wichtiger Ansprechpartner ist, in eine zeitgemäße digitale Form zu bringen. Die Zusammenarbeit mit dem Verein war dabei unkompliziert und von gegenseitigem Vertrauen geprägt.
Die neue Website des Waldbauvereins Ahrweiler e. V. zeigt, wofür der Verein steht – praxisnah in den Inhalten, wirtschaftlich gedacht in der Struktur und nachhaltig angelegt in der Technik. Schauen Sie mal rein:
Neue Tafeln für das Ehrenmal in Sinzenich
Manche Projekte sind mehr als ein Gestaltungsauftrag. Die neuen Tafeln für das Ehrenmal in Sinzenich gehören für mich eindeutig dazu. Nicht nur, weil ich 17 Jahre in Sinzenich gewohnt habe und dem Ort sowie der Dorfgemeinschaft bis heute verbunden bin. Sondern auch, weil das Thema besondere Sorgfalt verlangt: Erinnerung sichtbar machen, ohne laut zu werden.
Für die Dorfgemeinschaft Sinzenich e.V. durfte ich die neuen Tafeln des Ehrenmals gestalterisch entwickeln. Entstanden ist eine Anlage, die die Erinnerung an die Opfer von Krieg, Verfolgung und Gewalt würdig bewahrt — und zugleich zeigt, dass Sinzenich ein lebendiger Ort ist, der sich seiner Geschichte bewusst bleibt.
Wider das Vergessen
Im Mittelpunkt der Tafeln stehen Namen, Schicksale und historische Zusammenhänge. Die Gestaltung sollte dabei vor allem eines leisten: Orientierung schaffen und dem Inhalt Raum geben. Gerade bei einem solchen Thema darf Grafikdesign nicht in den Vordergrund drängen. Es soll strukturieren, lesbar machen und eine ruhige, angemessene Atmosphäre schaffen.
Die dunklen Tafeln, die klare Typografie und die reduzierte grafische Gestaltung geben den Namen und Informationen Gewicht. Der Leitsatz „Wider das Vergessen“ fasst zusammen, worum es bei diesem Projekt geht: Erinnerung soll nicht abstrakt bleiben, sondern an einem konkreten Ort im Dorf sichtbar und zugänglich sein.
Gestaltung mit Verantwortung
Meine Aufgabe umfasste neben Gestaltung und Layout auch die Entwicklung der Textstruktur sowie das Bild- und Illustrationskonzept. Wichtig war dabei, die verschiedenen Inhalte so zu ordnen, dass sie verständlich bleiben und zugleich als zusammenhängende Gestaltung wirken. Die Recherche und inhaltliche Aufarbeitung kamen vor allem von Uwe Kleinert, Mitglied der Dorfgemeinschaft Sinzenich e.V. Ihm gilt an dieser Stelle ein besonderer Dank. Ohne diese intensive Vorarbeit wäre eine so sorgfältige Umsetzung nicht möglich gewesen.
Erinnerung und Gegenwart
Besonders schön finde ich, dass die Tafeln nicht nur zurückblicken. Auf der Rückseite wird Sinzenich auch als heutiger Ort sichtbar: mit grafischen Ansichten, Ortsmotiven und dem Gedanken „Lebendig. Naturnah. Lebenswert.“ So entsteht ein spannender Zusammenhang: vorne das Gedenken, hinten der Blick auf das Dorfleben. Beides gehört zusammen. Ein Ort besteht nicht nur aus seiner Gegenwart, sondern auch aus den Geschichten, die in ihm weitergetragen werden.
Ein Projekt mit besonderer Bedeutung
Die neuen Tafeln sind inzwischen aufgestellt, die offizielle Einweihung ist für Anfang September geplant. Für mich persönlich war dieses Projekt etwas Besonderes, weil es Gestaltung, Ortsgeschichte und persönliche Verbundenheit miteinander verbindet. Es zeigt, was gutes Grafikdesign im öffentlichen Raum leisten kann: Es macht Inhalte sichtbar, gibt ihnen eine Form und schafft einen Ort, an dem Menschen innehalten können.
Ich freue mich sehr, dass ich dieses Projekt für die Dorfgemeinschaft Sinzenich e.V. begleiten und gestalten durfte.
Tipps & Tricks Nr. 26
In der Rubrik „neunmalklug“ veröffentliche ich in unregelmäßigen Abständen Tipps, Tricks und fachliche Infos rund um die Themen Grafik- und Webdesign. Heute:
9 Kleinigkeiten, sie eine Website sofort professioneller wirken lassen
Eine professionelle Website entsteht nicht nur durch ein schönes Titelbild, ein modernes Layout oder eine gute technische Basis. Oft sind es die kleinen gestalterischen Details, die darüber entscheiden, ob eine Seite hochwertig, ruhig und vertrauenswürdig wirkt – oder eben etwas unfertig.
Viele dieser Feinheiten fallen Besucherinnen und Besuchern nicht einmal bewusst auf. Sie merken nur: Diese Website wirkt aufgeräumt. Die Inhalte lassen sich angenehm lesen. Die Seite fühlt sich stimmig an. Genau darin liegt die Stärke guter Gestaltung.
Als Webdesigner achte ich deshalb nicht nur auf die großen Fragen wie Aufbau, Navigation, Technik und Suchmaschinenoptimierung, sondern auch auf die kleinen Details, die den Gesamteindruck deutlich verbessern.
Hier sind 9 Kleinigkeiten, die eine Website sofort professioneller wirken lassen:
- Saubere Abstände
Wenn Texte, Bilder, Buttons und Inhaltsblöcke zu dicht beieinanderstehen, wirkt eine Website schnell gedrängt und unruhig. Gute Abstände schaffen Luft, geben den Inhalten Raum und helfen dabei, wichtige Informationen besser wahrzunehmen. Ich achte bei der Gestaltung darauf, dass Seiten nicht überladen wirken, sondern eine klare visuelle Ordnung bekommen. Weißraum ist dabei keine verlorene Fläche, sondern ein wichtiges Gestaltungselement. Er sorgt dafür, dass Inhalte hochwertiger erscheinen und Besucher sich leichter orientieren können.

- Einheitliche Schriftgrößen
Eine Website wirkt sofort professioneller, wenn Überschriften, Fließtexte, Zwischenüberschriften, Buttons und kleine Hinweise einer klaren typografischen Ordnung folgen. Werden Schriftgrößen wahllos eingesetzt, entsteht schnell ein unruhiger Eindruck. Deshalb entwickle ich für jede Website eine stimmige Schrifthierarchie. Die Hauptüberschrift darf Aufmerksamkeit erzeugen, Zwischenüberschriften strukturieren die Inhalte, und der Fließtext muss angenehm lesbar bleiben – besonders auf dem Smartphone. So entsteht ein ruhiges, klares Gesamtbild.

- Konsequente Farben
Farben prägen den Charakter einer Website. Wenn jedoch zu viele Farbtöne, spontane Akzente oder uneinheitliche Button-Farben verwendet werden, verliert die Gestaltung an Klarheit. Eine reduzierte und konsequent eingesetzte Farbwelt wirkt dagegen seriös und wiedererkennbar. Ich orientiere mich bei der Farbauswahl am Logo, am Corporate Design und an der gewünschten Wirkung des Unternehmens. Wichtig ist, dass Farben nicht nur schön aussehen, sondern Orientierung geben: Welche Farbe steht für wichtige Buttons? Welche für Hervorhebungen? Welche bleibt dezent im Hintergrund?

- Gute Bildausschnitte
Fotos haben eine starke Wirkung – aber nur, wenn sie richtig eingesetzt werden. Ein gutes Bild kann Atmosphäre schaffen, Vertrauen aufbauen und ein Angebot verständlich machen. Ein ungünstiger Bildausschnitt dagegen kann schnell zufällig oder unprofessionell wirken. Deshalb bearbeite und platziere ich Bilder nicht einfach irgendwie, sondern achte auf Ausschnitt, Perspektive, Helligkeit und Aussage. Gerade auf Startseiten, Leistungsseiten oder in Teaser-Kacheln ist entscheidend, dass Bilder auch im Zusammenspiel mit Texten, Buttons und mobilen Ansichten funktionieren.

- Einheitliche Button-Gestaltung
Buttons sind kleine Elemente mit großer Bedeutung. Sie zeigen Besucherinnen und Besuchern, was als Nächstes möglich ist: Kontakt aufnehmen, Termin vereinbaren, Angebot ansehen, mehr erfahren oder eine Buchung starten. Damit diese Handlungsaufforderungen klar erkannt werden, sollten Buttons einheitlich gestaltet sein. Gleiche Formen, Farben, Abstände und Formulierungen sorgen für Vertrauen und Orientierung. Wenn jeder Button anders aussieht, muss der Besucher jedes Mal neu überlegen. Gute Gestaltung macht den nächsten Schritt dagegen selbstverständlich.

- Klare Textstruktur
Auch gute Inhalte verlieren an Wirkung, wenn sie unübersichtlich präsentiert werden. Lange Textblöcke ohne Zwischenüberschriften, fehlende Absätze oder zu viele Hervorhebungen erschweren das Lesen – besonders auf mobilen Geräten. Ich strukturiere Texte deshalb so, dass sie schnell erfassbar bleiben. Kurze Absätze, klare Zwischenüberschriften, sinnvoll gesetzte Hervorhebungen und gut platzierte Teaser helfen dabei, Inhalte verständlich und angenehm lesbar zu machen. Eine Website wird dadurch nicht nur schöner, sondern auch nutzerfreundlicher.

- Saubere Ausrichtung
Saubere Ausrichtung ist ein Detail, das oft unterschätzt wird. Wenn Texte, Bilder, Buttons und Kacheln optisch nicht auf Linien liegen, wirkt eine Website schnell unordentlich – selbst dann, wenn die einzelnen Elemente eigentlich gut gestaltet sind. Ich achte deshalb auf klare Raster, einheitliche Kanten, stimmige Spaltenbreiten und saubere Bezüge zwischen den Elementen. Diese Ordnung sieht man nicht immer bewusst, aber man spürt sie sofort. Eine gut ausgerichtete Website wirkt ruhiger, hochwertiger und professioneller.

- Fehlerfreie Kontakt- und Footer-Bereiche
Der Footer und die Kontaktbereiche gehören zu den meist unterschätzten Teilen einer Website. Dabei sind sie für Vertrauen und Orientierung besonders wichtig. Adresse, Telefonnummer, E-Mail, Öffnungszeiten, Social-Media-Links, Impressum und Datenschutz sollten vollständig, aktuell und gut erreichbar sein. Gerade kleine Fehler wirken hier schnell nachlässig: veraltete Links, unterschiedliche Schreibweisen, fehlende Telefonnummern oder schlecht lesbare Kontaktdaten. Ich achte darauf, dass diese Bereiche nicht nur technisch korrekt sind, sondern auch gestalterisch zum Rest der Website passen.

- Ein sauberer mobiler Eindruck
Eine Website kann am großen Bildschirm hervorragend aussehen – und auf dem Smartphone trotzdem Probleme machen. Zu kleine Schriften, verrutschte Bilder, enge Buttons, unpassende Zeilenumbrüche oder überladene Bereiche fallen mobil besonders schnell auf. Deshalb teste und optimiere ich Websites nicht nur für den Desktop, sondern auch für verschiedene Bildschirmgrößen. Eine professionelle Website muss heute mobil genauso überzeugen wie am großen Monitor. Denn für viele Besucher ist das Smartphone längst der erste und wichtigste Zugang.

Kleine Details mit großer Wirkung
Diese neun Punkte zeigen: Professionelles Webdesign besteht nicht nur aus großen Ideen, sondern auch aus vielen kleinen Entscheidungen. Abstände, Schriften, Farben, Bilder, Buttons, Textstruktur, Ausrichtung, Kontaktbereiche und mobile Darstellung wirken zusammen – und bestimmen den Gesamteindruck einer Website oft stärker, als man auf den ersten Blick vermutet.
Eine gute Website soll nicht nur schön aussehen. Sie soll Vertrauen schaffen, Orientierung geben, Inhalte verständlich machen und Besucher zu den richtigen Informationen führen. Genau dafür lohnt sich der Blick auf die Details.
Frisch im Netz: Junkerhaus Eifel
Manche Orte brauchen keine lauten Versprechen. Sie überzeugen durch ihre Atmosphäre, ihre Geschichte und durch das Gefühl, dort gerne eine Weile bleiben zu wollen. Genau das sollte die neue Website für das Junkerhaus in der Eifel vermitteln: ein stilvoller, ruhiger Rückzugsort mit historischem Charakter – für Menschen, die bewusst Zeit miteinander verbringen möchten.
Für meinen Kunden durfte ich den Webauftritt des Ferienhauses umfassend neu gestalten und inhaltlich weiterentwickeln. Ziel war eine Website, die schon beim ersten Eindruck die besondere Stimmung des Hauses spürbar macht, gleichzeitig aber klar informiert und den Weg zur Buchung einfach und angenehm gestaltet.
Atmosphäre zeigen – und Orientierung schaffen
Das Junkerhaus lebt von vielen Details: den historischen Räumen, dem Garten, der Lage in Aremberg und der umgebenden Eifellandschaft. All diese Aspekte sollten auf der neuen Website ihren Platz bekommen, ohne dass die Seite unübersichtlich oder überladen wirkt. Dafür wurde die Struktur der Website neu geordnet und behutsam modernisiert. Besucher finden nun schnell die wichtigsten Informationen:
- Einblicke in das Junkerhaus, seine Ausstattung und Räume
- Grundrisse, die direkt in den passenden Inhaltsbereich integriert sind
- Informationen zum Garten und zur besonderen Lage in Aremberg
- Anregungen für Spaziergänge, Wege und Ausflüge in der Eifel
- Preise, Verfügbarkeit und Buchungsmöglichkeiten an zentraler Stelle
Die Startseite führt dabei nicht mit Druck zur Buchung, sondern zunächst über Bilder, Texte und eine ruhige Gestaltung in die Atmosphäre des Hauses. Denn gerade bei einem besonderen Ferienobjekt entscheidet nicht nur die Ausstattung – sondern auch das Gefühl, das bereits beim Besuch der Website entsteht.
Webdesign für ein Haus mit Charakter
Bei der Gestaltung lag mein Schwerpunkt darauf, den historischen und zugleich gepflegten Charakter des Junkerhauses zeitgemäß zu präsentieren. Die Website sollte hochwertig wirken, aber nicht kühl; informativ sein, aber nicht überladen; zur Buchung führen, ohne sich wie eine Verkaufsseite anzufühlen. Neben dem neuen Seitenaufbau gehörten dazu auch die redaktionelle Überarbeitung einzelner Inhalte, die Auswahl und Einbindung passender Bilder sowie die Aktualisierung von Informationen zu Ausflugszielen und Umgebung. So entstand ein Webauftritt, der das Haus nicht nur beschreibt, sondern seinen besonderen Charakter sichtbar macht.
Angenehme Zusammenarbeit für ein stimmiges Ergebnis
Besonders erfreulich war bei diesem Projekt die sehr angenehme und unkomplizierte Zusammenarbeit mit meinem Kunden. Ideen, Inhalte und neue Bilder konnten auf kurzem Weg abgestimmt und sinnvoll in die Website integriert werden. Eine solche vertrauensvolle Zusammenarbeit ist nicht nur angenehm – sie trägt auch entscheidend dazu bei, dass ein Ergebnis entsteht, das wirklich zum Objekt und zu seinem Gastgeber passt.
Die neue Website des Junkerhauses zeigt nun einen Ort, an dem man zur Ruhe kommen, die Eifel entdecken und bewusst gemeinsame Zeit verbringen kann. Und genau das sollte eine gute Website für ein Ferienhaus leisten: Sie informiert nicht nur über Räume, Preise und Verfügbarkeit – sie macht Lust darauf, selbst dort anzukommen:
Professionelles Grafikdesign für Social Media: Hochformat mit Wirkung
Social Media ist schnell. Sehr schnell sogar. Ein Wisch mit dem Daumen – und schon ist der nächste Beitrag da. Genau deshalb müssen Grafiken für WhatsApp-Status, Instagram-Storys oder andere Hochformate auf den ersten Blick funktionieren.
Für viele Unternehmen sind solche Formate inzwischen ein praktischer Weg, um Kunden direkt zu erreichen: mit Angeboten, Aktionen, Veranstaltungshinweisen, aktuellen Infos oder kleinen Einblicken in den Arbeitsalltag. Der Vorteil liegt auf der Hand: Die Beiträge landen genau dort, wo viele Menschen ohnehin regelmäßig hinschauen – auf dem Smartphone.
Kurz sichtbar. Schnell verstanden.
Gerade im Hochformat bleibt nicht viel Zeit für Erklärungen. Die Gestaltung muss sofort klar machen, worum es geht. Ein gutes Bild allein reicht dafür oft nicht aus. Und auch ein schnell darübergesetzter Text ist nicht automatisch ein guter Social-Media-Post.
Damit eine Statusmeldung oder Story nicht einfach weitergewischt wird, braucht sie vor allem:
- eine klare Botschaft
- gut lesbare Texte
- ein passendes Bild oder Motiv
- ein Format, das wirklich für das Smartphone gedacht ist
- eine Gestaltung, die professionell wirkt, ohne überladen zu sein
Oder etwas einfacher gesagt: Der Beitrag muss schnell genug sein für den Daumen – und trotzdem gut aussehen.
Aus einer Info wird ein Beitrag
Viele meiner Kunden haben regelmäßig etwas zu erzählen: ein neues Angebot, eine Veranstaltung, eine Messe, eine saisonale Aktion oder einfach eine kurze Meldung, die schnell raus soll. Oft fehlt nicht der Inhalt, sondern die passende grafische Form. Genau hier kann professionelles Grafikdesign unterstützen. Ich bereite vorhandene Informationen so auf, dass daraus ein klarer, gut nutzbarer Beitrag entsteht – passend zum Unternehmen, zum Anlass und zum jeweiligen Format. Denn zwischen „Wir posten mal eben was“ und einem Beitrag, der wirklich wahrgenommen wird, liegt oft nur ein sauber gestaltetes Motiv.
Sichtbar bleiben, ohne jedes Mal neu anzufangen
Ein weiterer Vorteil: Gut gestaltete Social-Media-Grafiken sorgen für Wiedererkennung. Wenn Farben, Schrift, Bildsprache und Aufbau zusammenpassen, entsteht nach und nach ein stimmiger Auftritt – auch bei kleinen, schnellen Formaten wie WhatsApp-Statusmeldungen. Das spart Unternehmen Zeit und sorgt gleichzeitig dafür, dass ihre Kommunikation nicht zufällig wirkt. Ob Aktion, Hinweis oder kurze Neuigkeit: Die Botschaft kommt klarer an und sieht dabei deutlich professioneller aus.
Am Ende geht es nicht darum, Social Media künstlich aufzublasen. Nicht jeder Status braucht ein Feuerwerk. Aber wenn ein Beitrag sichtbar sein soll, sollte er auch so gestaltet sein, dass man nicht einfach darüber hinwegwischt. Genau dabei unterstütze ich Sie: mit professionell gestalteten Grafiken für WhatsApp-Status, Instagram-Storys und weitere digitale Formate.
Möchten Sie Ihre Social-Media-Beiträge professionell gestalten lassen?
Sprechen Sie mich gerne an!
Tierisch gute Websites – von der Uhu-Webcam bis zum Wildpark
Nicht jeder Kunde sitzt mir am Schreibtisch gegenüber und unterschreibt selbst den Vertrag. Ein guter Teil meiner liebsten Projekte hat Kunden, die eher vier Beine, Federn oder ein Fell haben – und Menschen dahinter, die sich mit ganzem Herzen für sie einsetzen. Zeit für einen kleinen Rückblick auf sechs Websites, bei denen es tierisch zur Sache geht.
Live dabei: die Uhu-Webcams der EGE
Die Gesellschaft zur Erhaltung der Eulen e. V. (EGE) mit Sitz in Bad Münstereifel setzt sich seit Jahrzehnten für den Schutz der 13 europäischen Eulenarten ein – aus ihrer Arbeit ist maßgeblich die erfolgreiche Wiederansiedlung des Uhus in Deutschland hervorgegangen. Für die zweisprachige Website (Deutsch/Englisch) durfte ich das komplette Erscheinungsbild und die technische Umsetzung übernehmen: von den Eulenarten-Steckbriefen über das Nachrichtenarchiv bis zu den mittlerweile fünf Uhu-Webcams, die seit 2008 live aus den Horsten übertragen.
Was dieses Projekt für mich besonders macht: Ich bin nicht nur als Webdesigner an Bord, sondern seit einiger Zeit auch als Content Creator bei YouTube für die EGE aktiv. Aus einem klassischen Website-Projekt ist so eine echte, langfristige Zusammenarbeit geworden.
👉 egeeulen.de
👉 EGE auf YouTube
300 Tiere, 40 Hektar: der Hochwildpark Rheinland
Der Hochwildpark Rheinland in Mechernich-Kommern ist mit über 300 Tieren auf mehr als 40 Hektar mein bislang umfangreichstes Projekt in dieser Riege – und eines, an dem ich bis heute kontinuierlich weiterarbeite. Von der Startseite mit Slider und aktuellen Öffnungszeiten über die Falknerei-Vorführungen und den Abenteuerspielplatz bis zur Stellenausschreibung ist hier praktisch jeder Bereich einer modernen Freizeit-Website vertreten – inklusive eingebundener Google-Bewertungen und direkter WhatsApp-Anbindung für Besucherfragen.
Gerade weil so viele Funktionen zusammenspielen müssen, ohne dass die Seite unübersichtlich wird, ist das für mich ein Paradebeispiel dafür, wie viel in einem scheinbar „einfachen“ Ausflugsziel-Webauftritt steckt.
Wenn der Patient nicht sprechen kann: Tierärzte Kommern
Die Tierarzt-Praxis Kommern von Dr. Hülsmann, Dr. Johannes Unland und Dr. Vera Unland liegt mir thematisch besonders am Herzen: Hier geht es um Hunde, Katzen und kleine Heimtiere – und um Menschen, die sich mit sechs Tierärztinnen und Tierärzten sowie acht Tiermedizinischen Fachangestellten um deren Gesundheit kümmern. Die Website bildet das komplette Leistungsspektrum ab, von der digitalen Röntgentechnik bis zur neuen App-Anbindung für Terminanfragen und digitale Patientenakten.
Persönlichkeitsentwicklung mit vier Hufen: Cromme Coaching
Bei Cromme Coaching von Johanna Cromme steht das Pferd nicht als Reittier, sondern als Spiegel im Mittelpunkt: Pferdegestützte Persönlichkeitsentwicklung für Einzelpersonen, Teams und Führungskräfte – mit Basis in der Eifel und Einsatzgebiet bis Köln, Aachen, Düsseldorf und Bonn. Die Website musste dabei einen Spagat schaffen: seriös genug für Firmenkunden, die Teamcoachings buchen, und gleichzeitig warm genug, um die besondere Verbindung zwischen Mensch und Pferd spürbar zu machen.
Eine Familiensache: Riesenschnauzer vom Römerwall
Kleiner, aber nicht weniger persönlich: Die Zuchtstätte „vom Römerwall“ von Katharina, Jürgen und Julia Klein in Zülpich züchtet seit 2004 Riesenschnauzer – mit einer Wurfplanung, die schon für 2027 steht. Die Website ist bewusst schlank gehalten: Wurfplanung, die eigenen Hunde, ein Rasseportrait und der direkte Draht per WhatsApp reichen hier völlig aus, um Vertrauen zu schaffen.
Notfall für Wildtiere: Wildtierhilfe Nordeifel
Über die Wildtierhilfe Nordeifel habe ich an dieser Stelle schon einmal ausführlich berichtet – das ehrenamtliche Netzwerk rund um Notruf-Hotline und Meldeformular für verletzte Wildtiere im Kreis Euskirchen liegt mir persönlich sehr am Herzen. Wer die ganze Geschichte dazu lesen möchte, wird hier fündig:
Ob Fell, Federn oder Hufe: Was diese sechs Projekte eint, ist, dass hinter jedem „tierischen“ Kunden Menschen stehen, die mit viel Herzblut für ihre Sache brennen – und genau das soll eine gute Website auch transportieren.Brauchen auch Sie einen tierisch guten Profi für Ihre Website?
Sprechen Sie mich gerne an!
Frisch im Netz: Nickel & Morche Steuerberater
Der größte Schritt für eine Kanzlei ist nicht immer der Neustart von Null – manchmal ist es die Entscheidung, bereits Erreichtes zusammenzulegen. Andrea Nickel und Matthias Morche haben beide über Jahre hinweg ihre eigene Kanzlei in der Region geführt – und sich nun entschieden, diese Erfahrung zu bündeln: als Nickel & Morche Steuerberater PartG mbB.
Ein Zusammenschluss dieser Art verdient auch digital einen klaren, gemeinsamen Auftritt. Für die neue Kanzlei durfte ich genau diesen entwickeln – von der Konzeption über die Struktur bis zur technischen Umsetzung, inklusive neuer Domain nickel-morche.de und einem eigenen Blogbereich für aktuelle Themen aus der Kanzlei.
Im Mittelpunkt stand dabei eine klare Haltung: persönlich, unkompliziert, lösungsorientiert – getragen vom neuen Claim „Persönliche Beratung. Gemeinsame Lösungen.“ Ausgangspunkt für die visuelle Umsetzung war das neue Logo der Kanzlei, die Bildwortmarke „NM“, die im Zuge des Zusammenschlusses ebenfalls entstanden ist. Aus ihr leiten sich Farbwelt und Formensprache der Website direkt ab: die bewusst warme Farbwahl aus Taupe und Lindgrün sowie eine Bildsprache mit echten Fotos von Andrea Nickel und Matthias Morche im Gespräch statt austauschbarer Stockbilder.
Zwei Kanzleien, eine gemeinsame Haltung
Wer zwei etablierte Kanzleien zusammenführt, muss auf der Website vor allem eines schaffen: Vertrauen sichtbar machen, ohne anonym zu wirken. Deshalb bekommen Andrea Nickel und Matthias Morche auf der Startseite ein eigenes Gesicht – mit Foto, Werdegang und persönlichem Anspruch. Ergänzt wird das durch vier kurze Werte-Kacheln, die zeigen, wofür die neue Kanzlei steht: feste Ansprechpartner statt wechselnder Sachbearbeiter, klare Kommunikation statt Steuer-Fachchinesisch, Lösungen statt Paragrafen – und die gegenseitige Vertretung als konkreter Mehrwert des Zusammenschlusses.
Für jede Mandantin, jeden Mandanten der passende Zugang
Nickel & Morche betreut ein breites Spektrum: Privatpersonen, Freiberufler, Einzelunternehmen, Handwerksbetriebe und kleine bis mittlere Unternehmen. Damit sich jede Zielgruppe auf Anhieb wiederfindet, führen fünf klar gegliederte Icon-Boxen direkt zur passenden Kategorie, bevor im Leistungsbereich die konkreten Angebote folgen – von der Gründungsberatung über die laufende Buchführung bis zum Jahresabschluss. Die OnePage-Struktur mit Anchor-Navigation sorgt dafür, dass sich Besucher schnell orientieren, ohne sich durch endlose Unterseiten klicken zu müssen.
Ein Zusammenschluss, der auch digital überzeugt
Was hier entstanden ist, zeigt: Wachstum und Persönlichkeit schließen sich nicht aus. Die neue Website von Nickel & Morche verbindet das Vertrauen zweier eingeführter Kanzleien mit einem frischen, gemeinsamen Auftritt – klar strukturiert für jede Zielgruppe, warm in der Bildsprache und nahbar in der Ansprache. Schauen Sie selbst vorbei:
Erfolgsgeschichten Nr. 7
In der Rubrik „Zeitreise“ veröffentliche ich in unregelmäßigen Abständen Jubiläumsbeiträge – das heißt wertvolle Meilensteine und gemeinsame Erfolgsgeschichten mit langjährigen Kunden. Heute:
BACKES-GRUPPE: Erfolgreiche Zusammenarbeit seit 2009
Was 1946 als kleiner Transportbetrieb in Auw bei Prüm begann, ist heute eine Unternehmensgruppe mit über 400 Mitarbeitenden – und seit 2009 begleite ich diese Entwicklung gestalterisch mit. Was die Zusammenarbeit mit der BACKES-Gruppe besonders macht: Es sind eigentlich drei recht unterschiedliche Welten unter einem Familiennamen.
Da ist zum einen der Kernbereich rund um Straßenbau, Baustoffe und Transport, dazu die freie Kfz-Werkstatt TCB Truck-Center Backes in Olzheim, und schließlich der Rasthof „Zur Schneifel“ an der B 51 – Tankstelle, Backshop und Restaurant in einem. Drei Branchen, ein gemeinsamer Markenauftritt, der über all die Jahre konsistent bleiben musste, ohne dabei austauschbar zu wirken.
Was diese Partnerschaft für mich besonders macht, ist nicht nur die Vielfalt der Aufgaben, sondern auch der Umgang miteinander: Ob im direkten Austausch mit der Familie Backes selbst oder mit den Ansprechpartnern in Vertrieb und Marketing – die Zusammenarbeit war über all die Jahre unkompliziert, direkt und von echtem Vertrauen geprägt. Genau das macht solche langjährigen Partnerschaften am Ende aus.
Meine Leistungen für die BACKES-Gruppe, TCB und den Rasthof „Zur Schneifel“ im Überblick:
- Logo- und Corporate-Design-Entwicklung für alle drei Marken
- Drei eigenständige Websites (backesbau.de, truckcenter-backes.de, meinrasthof.de)
- Geschäftsausstattung: Visitenkarten, Briefbögen, Formulare
- Anzeigen- und Recruiting-Kampagnen für Azubis und Fachkräfte, inklusive Rollups, Messeständen und Werbebanden
- Broschüren, Preislisten und Speisekarten
- Verpackungsdesign: von Weinetiketten über Brotdosen bis zur Trinkflasche
- Individuelle Werbemittel wie Kaffeebonuskarten, Gutscheine, Baumwolltaschen oder bedruckte Weingläser
- Saisonale Grußkarten zu Ostern und Weihnachten
- Baustellenbeschilderung und Sicherheitshinweise
Mit inzwischen 17 Jahren gemeinsamer Geschichte zeigt die BACKES-Gruppe, wie aus einem Auftrag eine echte Partnerschaft werden kann – über Branchengrenzen hinweg.
Werbung, die trifft: Sichtbarkeit für Sportvereine und ihre Partner
Ein Blick über den Zaun eines x-beliebigen Sportplatzes in der Region reicht oft schon: Physiotherapie-Praxen, Immobilienmakler, lokale Handwerksbetriebe – überall hängen Banner.
Was viele nicht wissen: Ein Teil dieser Werbeflächen in der Eifel und am Rhein stammt aus meiner Werkstatt. Denn neben Logos, Webseiten und Printbroschüren gehört auch die Werbung rund um Sportplätze und Sporthallen zu meinem Alltag – für Unternehmen, die dort sichtbar sein wollen, und für die Vereine selbst.
Klassische Bandenwerbung: kurz, klar, aus der Ferne lesbar
Eine Werbebande am Spielfeldrand hat nur wenige Sekunden Zeit, um zu wirken – vorbeigehende Zuschauer, Eltern am Spielfeldrand, ein Blick vom gegenüberliegenden Tribünenrand. Das stellt ganz eigene gestalterische Anforderungen: große, kontraststarke Typografie, ein reduzierter Textumfang und ein klarer Blickfang, der sofort verrät, worum es geht.
Bei Physiotherapie Raitz heißt das: Name, Adresse, Telefonnummer und Website auf einen Blick, eingebettet in ein ruhiges, professionelles Farbkonzept. Bei Immobilien Skiba kommt noch eine emotionale Ebene dazu – ein Foto des Maklers für persönliche Ansprache, ein atmosphärisches Landschaftsbild der Eifel und ein QR-Code, der den Sprung von der Bande direkt zur Website ermöglicht. Zwei völlig unterschiedliche Branchen, aber beide mit demselben Grundprinzip: Auf den ersten Blick verständlich, auch aus zwanzig Metern Entfernung.
Wenn der Verein für sich selbst wirbt
Nicht jede Bande gehört einem externen Sponsor. Genauso wichtig ist die Eigenwerbung der Vereine – etwa wenn ein Verein neue Spieler oder Trainer sucht. Für die JSG Puderbach habe ich eine Bande gestaltet, die genau das leistet: „Bock auf Bezirksliga? Dann komm zu uns!“ – kurz, direkt, mit Vereinswappen und einem WhatsApp-QR-Code, über den Interessierte ohne Umwege Kontakt aufnehmen können. Die gleiche Handwerkskunst, die sonst für zahlende Sponsoren eingesetzt wird, funktioniert genauso gut, wenn der Verein selbst der Absender ist.
Schaukästen und Aushänge: das Gesicht des Vereins am Sportheim
Am Sportheim der FV Daufenbach hängt ein Schaukasten mit zwei Postern – eine Ankündigung zur Fahrradtour mit Kind und Kegel, daneben die Werbung für die wöchentlichen Hip-Hop-Kurse. Solche Aushänge werden in vielen Vereinen noch handschriftlich oder als schnelle Word-Ausdrucke erstellt. Dabei ist gerade hier viel gewonnen, wenn Schrift, Farben und Bildsprache zum restlichen Vereinsauftritt passen: Ein einheitlich gestalteter Schaukasten wirkt professionell und macht Lust, sich die Termine tatsächlich zu merken – statt achtlos daran vorbeizulaufen.
Auch die Halle braucht ihr eigenes Format
Im Hallensport gelten andere Regeln als am Außenplatz. Für den HV Vallendar und dessen Sponsor Chaco GmbH habe ich gepolsterte Bandenwerbung entwickelt, wie sie an den Toren von Handballfeldern zum Einsatz kommt: eine Seite im Vereinsdesign, die andere für den Sponsor – funktional als Prallschutz für die Spieler und gleichzeitig als Werbefläche. Ein gutes Beispiel dafür, dass Sportplatzwerbung nicht nur Druck auf PVC-Plane bedeutet, sondern je nach Einsatzort ganz unterschiedliche Materialien und Formate verlangt.
Der digitale Zwilling: dieselbe Kampagne auf Social Media
Eine Bande oder ein Aushang wirkt lokal, am Spielfeldrand oder im Vereinsheim. Aber die Zielgruppe ist längst auch auf dem Smartphone unterwegs – und genau dort sollte dieselbe Botschaft in gleicher Bildsprache auftauchen. Für die JSG Puderbach habe ich neben der Bandenwerbung auch eine Instagram-Story zur Trainer- und Betreuersuche gestaltet, dazu eine Gewinnspiel-Aktion „Unser Schal auf Reisen“. Für die FV Daufenbach entstand eine Story zum neuen Kinderturn-Angebot, für Physiotherapie Raitz eine Stellenanzeige im gleichen Look wie die Bande am Platz.
Der Effekt: Wer die Bande am Sportplatz gesehen hat, erkennt die Botschaft auf Instagram sofort wieder – gleiche Farben, gleiche Schrift, gleiches Logo. Genau dieses Prinzip der kanalübergreifenden Konsistenz ist auch Thema in meinem Tipps-&-Tricks-Beitrag Nr. 27 zur Typografie im Corporate Design – hier zeigt es sich ganz praktisch zwischen Werbeplane und Handydisplay.
Für wen sich das lohnt
Für Vereine bedeutet das: ein einheitlicher, professioneller Auftritt über alle Kanäle hinweg – ob Mitgliederwerbung, Nachwuchsgewinnung, Terminankündigungen im Schaukasten oder die passende Social-Media-Story dazu, alles aus einer Hand. Für Unternehmen bedeutet es: eine Werbeform, die genau die Zielgruppe erreicht, die vor Ort tatsächlich steht – Eltern, Fans, Vereinsmitglieder aus der Region. Eine Zielgruppe, die sich über klassische Online-Werbung oft nur schwer erreichen lässt, am Spielfeldrand oder in der Halle aber ganz automatisch aufmerksam wird.
Fazit
Ob Verein oder Unternehmen: Wenn Sie dort sichtbar werden möchten, wo Ihre Zielgruppe tatsächlich ist – am Spielfeld, in der Halle oder auf dem Handy der Fans – dann nehmen Sie gerne Kontakt zu mir auf. Von der klassischen Bandenwerbung über den Schaukasten bis zur passenden Instagram-Story entwickle ich das Gesamtpaket, das zusammenpasst.
Möchte Ihr Verein oder Ihr Unternehmen auch am Spielfeldrand punkten?
Sprechen Sie mich gerne an!
Tipps & Tricks Nr. 27
In der Rubrik „neunmalklug“ veröffentliche ich in unregelmäßigen Abständen Tipps, Tricks und fachliche Infos rund um die Themen Grafik- und Webdesign. Heute:
9 Gründe, warum die Schriftwahl über die Wirkung Ihrer Marke entscheidet
Ein Logo zieht die Blicke auf sich, keine Frage. Aber überall dort, wo eine Marke tatsächlich spricht – in Überschriften, im Fließtext, auf der Website, in Broschüren –, übernimmt die Typografie die Regie. Welche Schrift ich für ein Projekt wähle, ist selten eine reine Geschmacksfrage, sondern eine der folgenreichsten Entscheidungen im gesamten Corporate Design. Hier sind neun Gründe, warum das so ist.
- Schrift wirkt, bevor ein Wort gelesen wird
Noch bevor der Inhalt eines Textes erfasst wird, sendet die Form der Buchstaben ein Signal: breit oder schmal, rund oder eckig, leicht oder kräftig. Diese Formensprache entscheidet mit, ob eine Marke seriös, verspielt, modern oder traditionell wahrgenommen wird – ganz unabhängig davon, was tatsächlich geschrieben steht.
- Bewusste Kontraste erzeugen Spannung
Manchmal ist es genau der Widerspruch zwischen zwei Schriften, der eine Marke lebendig macht. Bei REAL René Albert | Feuerartistik wurde für das Logo und Headlines auf die breite, expressive „Syncopate“ gesetzt – für den Fließtext dagegen bewusst auf die rundliche, zugängliche „Ubuntu“ als formalen Gegenpol. So entsteht ein Auftritt, der Extravaganz zeigt, ohne die Lesbarkeit zu verlieren.
- Mehrere Schriften brauchen eine klare Aufgabenverteilung
Sobald mehr als eine Schrift im Spiel ist, muss jede ihre eigene Rolle haben. Bei der Evangelischen Kirchengemeinde Frechen übernimmt die „Meta Pro“ die Überschriften, eine Serifenschrift „Meta Serif Pro“ wird gezielt für Zitate und Highlights eingesetzt, während „Roboto“ den Fließtext trägt. Drei Schriften, drei klar getrennte Aufgaben – kein Chaos, sondern ein System.
- Auch technische Anforderungen prägen die Wahl
Typografie ist nicht nur Ästhetik, sondern auch Funktion. Für praxiswillems.de habe ich bewusst die schmale „Asap Condensed“ gewählt – weil auf kleinen Smartphone-Bildschirmen weniger Platz zur Verfügung steht, schmale Schriften den Raum aber effizienter nutzen. Mehr Text passt in eine Zeile, es muss weniger gescrollt werden.
- Gleicher Grundton, andere Schrift, andere Wirkung
Zwei „grüne“ Unternehmen, zwei völlig unterschiedliche typografische Persönlichkeiten: GARTENWELT FREY setzt mit der kantigen „Impact“ und der kursiven „Barlow Condensed Black Italic“ auf Kraft und Bodenständigkeit. LEWAK greenprojects dagegen wirkt mit der klaren „Barlow Condensed Regular“ technisch, reduziert und zurückhaltend. Derselbe Farbraum, aber durch die Schrift zwei ganz unterschiedliche Markenwelten.
- Serifen oder serifenlos – eine grundsätzliche Weichenstellung
Serifenlose Schriften wirken meist modern, klar und digital-tauglich – deshalb dominieren sie in den meisten meiner Projekte auch die Bildschirmdarstellung. Serifen dagegen tragen oft Tradition, Wärme und emotionales Gewicht. Genau deshalb wird bei der Kirchengemeinde Frechen die Serifenschrift gezielt nur für Zitate reserviert – dort, wo besondere Bedeutung mitschwingen soll.
- Schriftschnitte schaffen Hierarchie, ohne die Familie zu verlassen
Man muss nicht immer eine zweite Schrift bemühen, um Struktur zu erzeugen. Light, Regular, Bold und Black innerhalb einer einzigen Schriftfamilie reichen oft aus, um Überschrift, Zwischenüberschrift und Fließtext sauber voneinander abzugrenzen – bei gleichzeitig völlig stimmigem Gesamtbild.
- Eine Schrift muss über alle Kanäle hinweg funktionieren
Print oder Web, Visitenkarte oder Website – die gewählte Schrift muss überall gleich gut lesbar und wiedererkennbar bleiben. Im Style Guide für die BACKES-Gruppe etwa trägt die „Exo 2″ alle Überschriften und Untertitel – modern, technisch anmutend und selbst in kleinen Schriftgraden gut lesbar –, während die „Open Sans“ als Grundschrift für Fließtext und Beschriftungen dient: klar, geradlinig und ausdrücklich für Mobile, Online und Print optimiert. Für beide Schriften sind exakte Schriftgrade und Zeilenabstände festgelegt, vom 36-Punkt-Haupttitel bis zur 8-Punkt-Bildunterschrift – so bleibt das System über sämtliche Sparten der Gruppe hinweg konsistent, mit bewusst begrenzten Ausnahmen für Sparten mit eigenem Sonderstatus wie den Rasthof „Zur Schneifel“. Genau deshalb dokumentiere ich in jedem Style Guide exakte Vorgaben für Schriftschnitte, Einsatzbereiche und Farbwerte – als verlässliche Grundlage für Konsistenz, ganz gleich welches Medium.
- Eine gute Schriftentscheidung trägt eine Marke über Jahre
Ein Logo wird gelegentlich aufgefrischt, eine Website irgendwann relauncht – die typografische Grundentscheidung bleibt oft deutlich länger bestehen. Wer hier von Anfang an sorgfältig wählt, spart sich spätere Inkonsistenzen und schafft eine visuelle Stimme, auf die sich eine Marke über viele Jahre verlassen kann.
Gute Typografie fällt selten auf – und genau das ist ihre größte Stärke. Sie schafft im Hintergrund Vertrauen, Klarheit und Wiedererkennung, ohne sich selbst in den Vordergrund zu drängen.
Frisch im Netz: Waldbauverein Ahrweiler e. V.
Kaum eine Landschaft im Kreis Ahrweiler prägt das Bild so sehr wie der Wald – und kaum ein Bereich steht derzeit vor größeren Aufgaben. Klimawandel, Borkenkäfer, Wiederbewaldung: Wer heute privaten Waldbesitz bewirtschaftet, braucht verlässliche Partner. Genau das ist der Waldbauverein Ahrweiler e. V. seit Jahrzehnten – und dieser Rolle wird er jetzt auch im Netz gerecht: mit einem vollständig neu gestalteten Webauftritt.
Für den Waldbauverein durfte ich die Website von Grund auf neu konzipieren, gestalten und umsetzen – von der inhaltlichen Struktur über das visuelle Erscheinungsbild bis zur technischen Realisierung. Die Gestaltung greift auf, wofür der Verein steht. Die Farbwelt ist direkt der Landschaft entnommen: ein tiefes Waldgrün als Leitfarbe, ergänzt um ein helleres Mittelgrün, warmes Schieferbraun und ein ruhiges Warmweiß. Dazu eine klare, kompakte Typografie, die durchgängig eingesetzt wird und der Seite ein einheitliches, aufgeräumtes Gesicht gibt. Kein Dekor, keine Effekthascherei – sondern ein Auftritt, der Kompetenz und Bodenständigkeit ausstrahlt. Auf den Punkt bringt das der neue Claim des Vereins: Praxisnah. Wirtschaftlich. Nachhaltig.
Klare Struktur statt Informationsdickicht
Im Mittelpunkt des Konzepts stand eine Frage: Was suchen Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer, wenn sie die Seite aufrufen? Die Antwort ist eine klar gegliederte Leistungsübersicht mit sechs eigenständigen Themenseiten:
- Beratung & Betreuung durch die zuständigen Försterinnen und Förster
- Gemeinschaftlicher Holzverkauf
- PEFC-Zertifizierung
- Versicherungen rund um den Waldbesitz
- Schulungen und Weiterbildung
- Interessenvertretung auf Landes- und Bundesebene
Was die neue Website den Besuchern bringt …
Mitglieder und Interessierte finden jetzt an einem Ort, was bisher verstreut oder nur auf Nachfrage verfügbar war: Die Leistungen des Vereins verständlich erklärt, Formulare und Merkblätter gebündelt auf einer Downloadseite, alle Ansprechpartner mit direktem Draht ins Geschäftszimmer – und ein Kontaktformular, das Anfragen unkompliziert macht. Wer den Weg zum Haus des Waldes in Adenau sucht, gelangt mit einem Klick zur Routenplanung – bewusst datenschutzfreundlich gelöst, ohne eingebettete Kartendienste.
… und was sie dem Verein bringt
Für den Waldbauverein selbst ist die Website mehr als eine Visitenkarte. Sie ist eine Plattform, die mitwachsen kann: Das Content-Management-System erlaubt es, Inhalte künftig eigenständig zu pflegen, und die Bereiche für aktuelle Meldungen und Termine sind bereits angelegt. Die Seite ist vollständig responsiv umgesetzt und funktioniert auf dem Smartphone im Wald genauso gut wie am Schreibtisch im Büro. Und sie erfüllt die aktuellen Anforderungen an den Datenschutz – von der Datenschutzerklärung bis zur technischen Umsetzung.
Ein Projekt mit Substanz
Besonders gefreut hat mich an diesem Projekt die inhaltliche Tiefe: Hier ging es nicht darum, eine Vorlage zu befüllen, sondern die Arbeit eines Vereins, der für viele Waldbesitzer im Kreis Ahrweiler ein wichtiger Ansprechpartner ist, in eine zeitgemäße digitale Form zu bringen. Die Zusammenarbeit mit dem Verein war dabei unkompliziert und von gegenseitigem Vertrauen geprägt.
Die neue Website des Waldbauvereins Ahrweiler e. V. zeigt, wofür der Verein steht – praxisnah in den Inhalten, wirtschaftlich gedacht in der Struktur und nachhaltig angelegt in der Technik. Schauen Sie mal rein:
Neue Tafeln für das Ehrenmal in Sinzenich
Manche Projekte sind mehr als ein Gestaltungsauftrag. Die neuen Tafeln für das Ehrenmal in Sinzenich gehören für mich eindeutig dazu. Nicht nur, weil ich 17 Jahre in Sinzenich gewohnt habe und dem Ort sowie der Dorfgemeinschaft bis heute verbunden bin. Sondern auch, weil das Thema besondere Sorgfalt verlangt: Erinnerung sichtbar machen, ohne laut zu werden.
Für die Dorfgemeinschaft Sinzenich e.V. durfte ich die neuen Tafeln des Ehrenmals gestalterisch entwickeln. Entstanden ist eine Anlage, die die Erinnerung an die Opfer von Krieg, Verfolgung und Gewalt würdig bewahrt — und zugleich zeigt, dass Sinzenich ein lebendiger Ort ist, der sich seiner Geschichte bewusst bleibt.
Wider das Vergessen
Im Mittelpunkt der Tafeln stehen Namen, Schicksale und historische Zusammenhänge. Die Gestaltung sollte dabei vor allem eines leisten: Orientierung schaffen und dem Inhalt Raum geben. Gerade bei einem solchen Thema darf Grafikdesign nicht in den Vordergrund drängen. Es soll strukturieren, lesbar machen und eine ruhige, angemessene Atmosphäre schaffen.
Die dunklen Tafeln, die klare Typografie und die reduzierte grafische Gestaltung geben den Namen und Informationen Gewicht. Der Leitsatz „Wider das Vergessen“ fasst zusammen, worum es bei diesem Projekt geht: Erinnerung soll nicht abstrakt bleiben, sondern an einem konkreten Ort im Dorf sichtbar und zugänglich sein.
Gestaltung mit Verantwortung
Meine Aufgabe umfasste neben Gestaltung und Layout auch die Entwicklung der Textstruktur sowie das Bild- und Illustrationskonzept. Wichtig war dabei, die verschiedenen Inhalte so zu ordnen, dass sie verständlich bleiben und zugleich als zusammenhängende Gestaltung wirken. Die Recherche und inhaltliche Aufarbeitung kamen vor allem von Uwe Kleinert, Mitglied der Dorfgemeinschaft Sinzenich e.V. Ihm gilt an dieser Stelle ein besonderer Dank. Ohne diese intensive Vorarbeit wäre eine so sorgfältige Umsetzung nicht möglich gewesen.
Erinnerung und Gegenwart
Besonders schön finde ich, dass die Tafeln nicht nur zurückblicken. Auf der Rückseite wird Sinzenich auch als heutiger Ort sichtbar: mit grafischen Ansichten, Ortsmotiven und dem Gedanken „Lebendig. Naturnah. Lebenswert.“ So entsteht ein spannender Zusammenhang: vorne das Gedenken, hinten der Blick auf das Dorfleben. Beides gehört zusammen. Ein Ort besteht nicht nur aus seiner Gegenwart, sondern auch aus den Geschichten, die in ihm weitergetragen werden.
Ein Projekt mit besonderer Bedeutung
Die neuen Tafeln sind inzwischen aufgestellt, die offizielle Einweihung ist für Anfang September geplant. Für mich persönlich war dieses Projekt etwas Besonderes, weil es Gestaltung, Ortsgeschichte und persönliche Verbundenheit miteinander verbindet. Es zeigt, was gutes Grafikdesign im öffentlichen Raum leisten kann: Es macht Inhalte sichtbar, gibt ihnen eine Form und schafft einen Ort, an dem Menschen innehalten können.
Ich freue mich sehr, dass ich dieses Projekt für die Dorfgemeinschaft Sinzenich e.V. begleiten und gestalten durfte.
Tipps & Tricks Nr. 26
In der Rubrik „neunmalklug“ veröffentliche ich in unregelmäßigen Abständen Tipps, Tricks und fachliche Infos rund um die Themen Grafik- und Webdesign. Heute:
9 Kleinigkeiten, sie eine Website sofort professioneller wirken lassen
Eine professionelle Website entsteht nicht nur durch ein schönes Titelbild, ein modernes Layout oder eine gute technische Basis. Oft sind es die kleinen gestalterischen Details, die darüber entscheiden, ob eine Seite hochwertig, ruhig und vertrauenswürdig wirkt – oder eben etwas unfertig.
Viele dieser Feinheiten fallen Besucherinnen und Besuchern nicht einmal bewusst auf. Sie merken nur: Diese Website wirkt aufgeräumt. Die Inhalte lassen sich angenehm lesen. Die Seite fühlt sich stimmig an. Genau darin liegt die Stärke guter Gestaltung.
Als Webdesigner achte ich deshalb nicht nur auf die großen Fragen wie Aufbau, Navigation, Technik und Suchmaschinenoptimierung, sondern auch auf die kleinen Details, die den Gesamteindruck deutlich verbessern.
Hier sind 9 Kleinigkeiten, die eine Website sofort professioneller wirken lassen:
- Saubere Abstände
Wenn Texte, Bilder, Buttons und Inhaltsblöcke zu dicht beieinanderstehen, wirkt eine Website schnell gedrängt und unruhig. Gute Abstände schaffen Luft, geben den Inhalten Raum und helfen dabei, wichtige Informationen besser wahrzunehmen. Ich achte bei der Gestaltung darauf, dass Seiten nicht überladen wirken, sondern eine klare visuelle Ordnung bekommen. Weißraum ist dabei keine verlorene Fläche, sondern ein wichtiges Gestaltungselement. Er sorgt dafür, dass Inhalte hochwertiger erscheinen und Besucher sich leichter orientieren können.

- Einheitliche Schriftgrößen
Eine Website wirkt sofort professioneller, wenn Überschriften, Fließtexte, Zwischenüberschriften, Buttons und kleine Hinweise einer klaren typografischen Ordnung folgen. Werden Schriftgrößen wahllos eingesetzt, entsteht schnell ein unruhiger Eindruck. Deshalb entwickle ich für jede Website eine stimmige Schrifthierarchie. Die Hauptüberschrift darf Aufmerksamkeit erzeugen, Zwischenüberschriften strukturieren die Inhalte, und der Fließtext muss angenehm lesbar bleiben – besonders auf dem Smartphone. So entsteht ein ruhiges, klares Gesamtbild.

- Konsequente Farben
Farben prägen den Charakter einer Website. Wenn jedoch zu viele Farbtöne, spontane Akzente oder uneinheitliche Button-Farben verwendet werden, verliert die Gestaltung an Klarheit. Eine reduzierte und konsequent eingesetzte Farbwelt wirkt dagegen seriös und wiedererkennbar. Ich orientiere mich bei der Farbauswahl am Logo, am Corporate Design und an der gewünschten Wirkung des Unternehmens. Wichtig ist, dass Farben nicht nur schön aussehen, sondern Orientierung geben: Welche Farbe steht für wichtige Buttons? Welche für Hervorhebungen? Welche bleibt dezent im Hintergrund?

- Gute Bildausschnitte
Fotos haben eine starke Wirkung – aber nur, wenn sie richtig eingesetzt werden. Ein gutes Bild kann Atmosphäre schaffen, Vertrauen aufbauen und ein Angebot verständlich machen. Ein ungünstiger Bildausschnitt dagegen kann schnell zufällig oder unprofessionell wirken. Deshalb bearbeite und platziere ich Bilder nicht einfach irgendwie, sondern achte auf Ausschnitt, Perspektive, Helligkeit und Aussage. Gerade auf Startseiten, Leistungsseiten oder in Teaser-Kacheln ist entscheidend, dass Bilder auch im Zusammenspiel mit Texten, Buttons und mobilen Ansichten funktionieren.

- Einheitliche Button-Gestaltung
Buttons sind kleine Elemente mit großer Bedeutung. Sie zeigen Besucherinnen und Besuchern, was als Nächstes möglich ist: Kontakt aufnehmen, Termin vereinbaren, Angebot ansehen, mehr erfahren oder eine Buchung starten. Damit diese Handlungsaufforderungen klar erkannt werden, sollten Buttons einheitlich gestaltet sein. Gleiche Formen, Farben, Abstände und Formulierungen sorgen für Vertrauen und Orientierung. Wenn jeder Button anders aussieht, muss der Besucher jedes Mal neu überlegen. Gute Gestaltung macht den nächsten Schritt dagegen selbstverständlich.

- Klare Textstruktur
Auch gute Inhalte verlieren an Wirkung, wenn sie unübersichtlich präsentiert werden. Lange Textblöcke ohne Zwischenüberschriften, fehlende Absätze oder zu viele Hervorhebungen erschweren das Lesen – besonders auf mobilen Geräten. Ich strukturiere Texte deshalb so, dass sie schnell erfassbar bleiben. Kurze Absätze, klare Zwischenüberschriften, sinnvoll gesetzte Hervorhebungen und gut platzierte Teaser helfen dabei, Inhalte verständlich und angenehm lesbar zu machen. Eine Website wird dadurch nicht nur schöner, sondern auch nutzerfreundlicher.

- Saubere Ausrichtung
Saubere Ausrichtung ist ein Detail, das oft unterschätzt wird. Wenn Texte, Bilder, Buttons und Kacheln optisch nicht auf Linien liegen, wirkt eine Website schnell unordentlich – selbst dann, wenn die einzelnen Elemente eigentlich gut gestaltet sind. Ich achte deshalb auf klare Raster, einheitliche Kanten, stimmige Spaltenbreiten und saubere Bezüge zwischen den Elementen. Diese Ordnung sieht man nicht immer bewusst, aber man spürt sie sofort. Eine gut ausgerichtete Website wirkt ruhiger, hochwertiger und professioneller.

- Fehlerfreie Kontakt- und Footer-Bereiche
Der Footer und die Kontaktbereiche gehören zu den meist unterschätzten Teilen einer Website. Dabei sind sie für Vertrauen und Orientierung besonders wichtig. Adresse, Telefonnummer, E-Mail, Öffnungszeiten, Social-Media-Links, Impressum und Datenschutz sollten vollständig, aktuell und gut erreichbar sein. Gerade kleine Fehler wirken hier schnell nachlässig: veraltete Links, unterschiedliche Schreibweisen, fehlende Telefonnummern oder schlecht lesbare Kontaktdaten. Ich achte darauf, dass diese Bereiche nicht nur technisch korrekt sind, sondern auch gestalterisch zum Rest der Website passen.

- Ein sauberer mobiler Eindruck
Eine Website kann am großen Bildschirm hervorragend aussehen – und auf dem Smartphone trotzdem Probleme machen. Zu kleine Schriften, verrutschte Bilder, enge Buttons, unpassende Zeilenumbrüche oder überladene Bereiche fallen mobil besonders schnell auf. Deshalb teste und optimiere ich Websites nicht nur für den Desktop, sondern auch für verschiedene Bildschirmgrößen. Eine professionelle Website muss heute mobil genauso überzeugen wie am großen Monitor. Denn für viele Besucher ist das Smartphone längst der erste und wichtigste Zugang.

Kleine Details mit großer Wirkung
Diese neun Punkte zeigen: Professionelles Webdesign besteht nicht nur aus großen Ideen, sondern auch aus vielen kleinen Entscheidungen. Abstände, Schriften, Farben, Bilder, Buttons, Textstruktur, Ausrichtung, Kontaktbereiche und mobile Darstellung wirken zusammen – und bestimmen den Gesamteindruck einer Website oft stärker, als man auf den ersten Blick vermutet.
Eine gute Website soll nicht nur schön aussehen. Sie soll Vertrauen schaffen, Orientierung geben, Inhalte verständlich machen und Besucher zu den richtigen Informationen führen. Genau dafür lohnt sich der Blick auf die Details.
Frisch im Netz: Junkerhaus Eifel
Manche Orte brauchen keine lauten Versprechen. Sie überzeugen durch ihre Atmosphäre, ihre Geschichte und durch das Gefühl, dort gerne eine Weile bleiben zu wollen. Genau das sollte die neue Website für das Junkerhaus in der Eifel vermitteln: ein stilvoller, ruhiger Rückzugsort mit historischem Charakter – für Menschen, die bewusst Zeit miteinander verbringen möchten.
Für meinen Kunden durfte ich den Webauftritt des Ferienhauses umfassend neu gestalten und inhaltlich weiterentwickeln. Ziel war eine Website, die schon beim ersten Eindruck die besondere Stimmung des Hauses spürbar macht, gleichzeitig aber klar informiert und den Weg zur Buchung einfach und angenehm gestaltet.
Atmosphäre zeigen – und Orientierung schaffen
Das Junkerhaus lebt von vielen Details: den historischen Räumen, dem Garten, der Lage in Aremberg und der umgebenden Eifellandschaft. All diese Aspekte sollten auf der neuen Website ihren Platz bekommen, ohne dass die Seite unübersichtlich oder überladen wirkt. Dafür wurde die Struktur der Website neu geordnet und behutsam modernisiert. Besucher finden nun schnell die wichtigsten Informationen:
- Einblicke in das Junkerhaus, seine Ausstattung und Räume
- Grundrisse, die direkt in den passenden Inhaltsbereich integriert sind
- Informationen zum Garten und zur besonderen Lage in Aremberg
- Anregungen für Spaziergänge, Wege und Ausflüge in der Eifel
- Preise, Verfügbarkeit und Buchungsmöglichkeiten an zentraler Stelle
Die Startseite führt dabei nicht mit Druck zur Buchung, sondern zunächst über Bilder, Texte und eine ruhige Gestaltung in die Atmosphäre des Hauses. Denn gerade bei einem besonderen Ferienobjekt entscheidet nicht nur die Ausstattung – sondern auch das Gefühl, das bereits beim Besuch der Website entsteht.
Webdesign für ein Haus mit Charakter
Bei der Gestaltung lag mein Schwerpunkt darauf, den historischen und zugleich gepflegten Charakter des Junkerhauses zeitgemäß zu präsentieren. Die Website sollte hochwertig wirken, aber nicht kühl; informativ sein, aber nicht überladen; zur Buchung führen, ohne sich wie eine Verkaufsseite anzufühlen. Neben dem neuen Seitenaufbau gehörten dazu auch die redaktionelle Überarbeitung einzelner Inhalte, die Auswahl und Einbindung passender Bilder sowie die Aktualisierung von Informationen zu Ausflugszielen und Umgebung. So entstand ein Webauftritt, der das Haus nicht nur beschreibt, sondern seinen besonderen Charakter sichtbar macht.
Angenehme Zusammenarbeit für ein stimmiges Ergebnis
Besonders erfreulich war bei diesem Projekt die sehr angenehme und unkomplizierte Zusammenarbeit mit meinem Kunden. Ideen, Inhalte und neue Bilder konnten auf kurzem Weg abgestimmt und sinnvoll in die Website integriert werden. Eine solche vertrauensvolle Zusammenarbeit ist nicht nur angenehm – sie trägt auch entscheidend dazu bei, dass ein Ergebnis entsteht, das wirklich zum Objekt und zu seinem Gastgeber passt.
Die neue Website des Junkerhauses zeigt nun einen Ort, an dem man zur Ruhe kommen, die Eifel entdecken und bewusst gemeinsame Zeit verbringen kann. Und genau das sollte eine gute Website für ein Ferienhaus leisten: Sie informiert nicht nur über Räume, Preise und Verfügbarkeit – sie macht Lust darauf, selbst dort anzukommen:
Professionelles Grafikdesign für Social Media: Hochformat mit Wirkung
Social Media ist schnell. Sehr schnell sogar. Ein Wisch mit dem Daumen – und schon ist der nächste Beitrag da. Genau deshalb müssen Grafiken für WhatsApp-Status, Instagram-Storys oder andere Hochformate auf den ersten Blick funktionieren.
Für viele Unternehmen sind solche Formate inzwischen ein praktischer Weg, um Kunden direkt zu erreichen: mit Angeboten, Aktionen, Veranstaltungshinweisen, aktuellen Infos oder kleinen Einblicken in den Arbeitsalltag. Der Vorteil liegt auf der Hand: Die Beiträge landen genau dort, wo viele Menschen ohnehin regelmäßig hinschauen – auf dem Smartphone.
Kurz sichtbar. Schnell verstanden.
Gerade im Hochformat bleibt nicht viel Zeit für Erklärungen. Die Gestaltung muss sofort klar machen, worum es geht. Ein gutes Bild allein reicht dafür oft nicht aus. Und auch ein schnell darübergesetzter Text ist nicht automatisch ein guter Social-Media-Post.
Damit eine Statusmeldung oder Story nicht einfach weitergewischt wird, braucht sie vor allem:
- eine klare Botschaft
- gut lesbare Texte
- ein passendes Bild oder Motiv
- ein Format, das wirklich für das Smartphone gedacht ist
- eine Gestaltung, die professionell wirkt, ohne überladen zu sein
Oder etwas einfacher gesagt: Der Beitrag muss schnell genug sein für den Daumen – und trotzdem gut aussehen.
Aus einer Info wird ein Beitrag
Viele meiner Kunden haben regelmäßig etwas zu erzählen: ein neues Angebot, eine Veranstaltung, eine Messe, eine saisonale Aktion oder einfach eine kurze Meldung, die schnell raus soll. Oft fehlt nicht der Inhalt, sondern die passende grafische Form. Genau hier kann professionelles Grafikdesign unterstützen. Ich bereite vorhandene Informationen so auf, dass daraus ein klarer, gut nutzbarer Beitrag entsteht – passend zum Unternehmen, zum Anlass und zum jeweiligen Format. Denn zwischen „Wir posten mal eben was“ und einem Beitrag, der wirklich wahrgenommen wird, liegt oft nur ein sauber gestaltetes Motiv.
Sichtbar bleiben, ohne jedes Mal neu anzufangen
Ein weiterer Vorteil: Gut gestaltete Social-Media-Grafiken sorgen für Wiedererkennung. Wenn Farben, Schrift, Bildsprache und Aufbau zusammenpassen, entsteht nach und nach ein stimmiger Auftritt – auch bei kleinen, schnellen Formaten wie WhatsApp-Statusmeldungen. Das spart Unternehmen Zeit und sorgt gleichzeitig dafür, dass ihre Kommunikation nicht zufällig wirkt. Ob Aktion, Hinweis oder kurze Neuigkeit: Die Botschaft kommt klarer an und sieht dabei deutlich professioneller aus.
Am Ende geht es nicht darum, Social Media künstlich aufzublasen. Nicht jeder Status braucht ein Feuerwerk. Aber wenn ein Beitrag sichtbar sein soll, sollte er auch so gestaltet sein, dass man nicht einfach darüber hinwegwischt. Genau dabei unterstütze ich Sie: mit professionell gestalteten Grafiken für WhatsApp-Status, Instagram-Storys und weitere digitale Formate.
Möchten Sie Ihre Social-Media-Beiträge professionell gestalten lassen?
Sprechen Sie mich gerne an!
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